NYHEDER


 

Arrivé à Paris

 
Sommer, Sonne, Strand ist wohl das, was sich die Meisten unter Sommerferien vorstellen. Meine Ferien sollten jedoch nicht ganz so entspannt beginnen.
 
Nach knapp 10 Monaten Vorbereitung, Sponsorensuche und 3000 Trainingskilometer auf dem Rennrad ging es am Samstag, den 29.6., endlich los in Richtung Paris.
Die ersten Kilometer in Kopenhagen waren atemberaubend, überall waren Zuschauer und wir fuhren zusammen mit Angehörigen der Station 5054 (Kinderkrebsstation) in einem langen Zug am Rigshospital vorbei aus der Stadt hinaus. Bei Mosede Fort trennten sich die Wege der Teams, die jeweils eine individuelle Route nach Paris geplant hatten.
 
In den folgenden Tagen kämpften wir mit Gegenwind, Temperaturen über 40 Grad und Schmerzen in Rücken und Hintern. Anderen Teams begegneten wir fast gar nicht.
Am Donnerstag erreichten wir eines der Highlights der Tour, die Mur de Huy. ein Berg am Rande der Ardennen in Belgien, bekannt von der Tour de France, mit einer maximalen Steigung von 26%. Es wimmelte nur so von gelben Radfahrern aus Norwegen, Finnland und Dänemark.
 
Teamintern hatten wir einen Wettbewerb, wer am Schnellsten und ohne abzusteigen nach oben kommen würde. Am Ende der Steigung warteten als Ziellinie das Team Rynkeby Øresund Portal und ein Picknick, zubereitet von den verschiedenen Serviceteams. Ich kam als 3. Frau aus meinem Team oben an.
 
Im Anschluss an ein ausgedehntes Picknick ging es weiter durch die belgischen Ardennen in Richtung Frankreich. Nach 1385 km, 9636 Höhenmeter und 52:58h im Sattel war es dann soweit. Wir waren in Paris. Die Straße war gesäumt von jubelnden Menschen mit Flaggen. Es war ein merkwürdiges Gefühl die Ziellinie zu überqueren, abzusteigen und zu wissen, dass man am nächsten Tag nicht wieder aufs Fahrrad steigen wird.
 
Ein herzliches Dankeschön an die Schule für die Unterstützung bei diesem Projekt.
 
Valeska Schimmelpfening
 
 
 
 
 
 

 
 
 

 
 
 

 
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